WASENHAUS - Jahrgang 2024

Es ist wieder soweit. Meine kleine Allokation vom Wasenhaus ist da – die Weine liegen an Lager und sind ab kommenden Montag lieferbar, sobald die Temperaturen es zulassen selbstverständlich. Wir sind mitten im Sommer, deshalb verschicke ich ausschließlich in kühlen Phasen und stimme den Versand mit euch ab, damit die Weine heil und unversehrt bei euch ankommen!

Wie jedes Jahr biete ich euch die komplette Range der Rotweine als limitiertes 6er-Paket an, damit ihr die Arbeit von Christoph & Alex über den ganzen Jahrgang hinweg verfolgen könnt. Dazu kommt in diesem Jahr ein 3er-Paket der Weißweine. Vom Einstiegs-Spätburgunder und vom Kanzel gibt es zusätzlich einzelne Flaschen und einen Mikrorest aus 2023.

 

Was das Weingut über 2024 schreibt

 

„Der 2024er Jahrgang war im Weinbau eine große Herausforderung, mit vielen Parallelen zum 2021er – dem bisher mengenmäßig kleinsten Jahrgang. Nur knapp sind wir den Frühjahrsfrösten entkommen, dann ging es nasskalt weiter, und der falsche Mehltau bescherte uns kleine Erträge. Der Herbst brachte noch einmal schöne Tage, wir konnten die Trauben lange hängen lassen. Erstmalig in unserer Karriere haben wir erlebt, dass die Zuckerwerte am Ende nicht mehr zunahmen, sogar ausgesprochen moderat blieben – die Trauben aber phenolisch, also aromatisch, voll reif erschienen. Herausgekommen ist ein Jahrgang mit sehr moderaten Alkoholwerten, aromatisch aber voll da. Ein filigraner Jahrgang mit Frische und voller Frucht. In Weiß wird es vermutlich ein großer Jahrgang."

— Christoph & Alexander, Wasenhaus

Mein Eindruck

 

Wenn der 2023er wunderbar zart und ein wenig morbide war, dann ist der 2024er das Gegenstück: gefüllt von Leben. Was mich am meisten berührt hat, ist diese perfekte innere Dichte und Reife – und trotzdem bleibt alles fein und zart. Genau das, was man von diesen Weinen will, ohne Kompromiss in die eine oder andere Richtung. Die beiden schwingen sich für mich, und das auch in sehr fordernden Jahren, nach nun 10 Jahren gemeinsamer Arbeit zu neuer Höchstform auf.

 

Ein Tipp aus der Praxis: Der Jahrgang profitiert gerade jetzt von einer kurzen Phase in der Karaffe. Nicht stundenlang – nur so viel, dass man nicht an ihm vorbeigeht. Er öffnet sich dann und zeigt genau das Spiel und den Drive, für den man diese Weine kauft.

 

Die Weißweine – dieses Jahr erstmals als Paket

 

Eine kleine Premiere: Nach mehreren Jahren, in denen ich vom Wasenhaus ausschließlich die Rotweine angeboten habe, gibt es dieses Mal auch ein Weißweinpaket. Der Grund ist simpel – die Weine haben mich überzeugt. Sie sind schon jetzt zugänglich und dabei extrem elegant, und diese drei sind eine Auswahl nach meinem ganz persönlichen Gusto. Und de gustu meo non est disputandum...

 

Kurz zum Weingut – für alle, die es noch nicht kennen

 

Wasenhaus, das sind Christoph Wolber und Alexander Götze. Kennengelernt haben sich die beiden im Burgund, wo sie über Jahre bei einigen der renommiertesten Adressen der Côte d'Or gearbeitet haben. Der Wunsch nach einem eigenen Projekt reifte in dieser Zeit; 2016 kelterten sie ihre ersten Weine in Wolbers Heimatstadt Staufen im Markgräflerland.

 

Eigene Rebflächen brachten sie nicht mit – sie haben sich mühsam kleine, steile Parzellen erarbeitet, die ausschließlich in Handarbeit zu bewirtschaften sind. Am Ehrenstettener Ölberg und am Ehrenkirchener Kirchberg stehen teils sehr alte Reben auf kalkhaltigen Böden, wie man sie sonst im Burgund findet; dazu kommen vulkanische Parzellen am Kaiserstuhl. Gearbeitet wird biologisch und mit möglichst wenig Eingriff im Keller, gefüllt wird ohne oder mit minimalem Schwefel.

 

Bei aller Burgunder-Prägung wollen die beiden das Burgund ausdrücklich nicht kopieren – Staufen ist eben nicht die Côte d'Or. Genau diese eigenständige, feine Handschrift hat Wasenhaus in wenigen Jahren zu einer der spannendsten Adressen der deutschen Szene gemacht, deren Weine regelmäßig weit über die Region hinaus gefragt und meist schnell vergriffen sind.

 

Viel Freude mit dem Jahrgang 2024 von Christoph & Alex aus dem Wasenhaus.

 

Cheers 

 

Alex

Wasenhaus WEISS

Ein 3er Paket mit meiner Auswahl an Weißweinen aus dem Wasenhaus:

 

2024 Weißburgunder

2024 Chardonnay

2024 Chardonnay "Hohlen"

 

 

115,00 €

51,11 € / L
  • verfügbar
  • 1 bis 2 Tage1

Wasenhaus ROT

Ein 6er Paket mit allen Spätburgundern aus dem Wasenhaus:

 

2024 Spätburgunder

 

2024 Spätburgunder „Vulkan“

2024 Spätburgunder „Kalk“

 

2024 Spätburgunder „Möhlin“

2024 Spätburgunder „Hohlen“

2024 Spätburgunder „Bellen“

 

333,00 €

74,00 € / L
  • verfügbar
  • 1 bis 2 Tage1

2024 Spätburgunder / WASENHAUS

 

"Einstiegsspätburgunder von sandigen, löss-lehmigen Böden, verschiedener Rebgärten, überwiegend abgebeert und einen kleinen Anteil von 30 % Ganztrauben, in einer offenen Maischegärung in 15 - 18 Tagen vergoren. Anschließender Holzfassausbau von 15 Monaten bis zur Füllung."

 

29,50 €

39,33 € / L
  • verfügbar
  • 1 bis 2 Tage1

2024 KANZEL Spätburgunder / WASENHAUS

 

"Dieser Spätburgunder stammt von Kalkverwitterungsböden des Ehrenstetter Ölberges. Die Kanzel befindet sich auf dem alten Ölberg mit einer stärkeren Ostausrichtung als der Möhlin und direkt oberhalb einer Kalksteinklippe. Die Lage ist etwas kühler und leicht weniger sonnenexponiert, das Pflanzmaterial besteht aus frz. Rebmaterial, Selection Massale sowie ältere Reben aus dt. Klonen. Bei der Gärung wurden 50% Ganztrauben verwendet, anfänglich für einige Tage in einer Mazera­tion Carbonique vergoren, anschließend in einer offenen Maischegärung mit wenigen Pigeage tro­cken vergoren. Der Wein wurde 15 Monate in gebrauchten französischen Fässern ausgebaut."

 

75,00 €

100,00 € / L
  • verfügbar
  • 1 bis 2 Tage1

Die letzten Flaschen aus 2023

2023 BELLEN Spätburgunder / WASENHAUS

75,00 €

100,00 € / L
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • 1 bis 2 Tage1

2023 MÖHLIN Spätburgunder / WASENHAUS

75,00 €

100,00 € / L
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • 1 bis 2 Tage1

2023 KANZEL Spätburgunder / WASENHAUS

75,00 €

100,00 € / L
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • 1 bis 2 Tage1

 

P.S. Informationen zu allen Weinen:

 

2024 Weißburgunder ; 0,75 1

Kalklehm um Staufen, Ganztraubenpressung, ein Jahr Vollhefelager im Holzfass, dann ein halbes Jahr Feinhefe im Edelstahl. Ein äußerst feiner, würzig-duftiger Weißburgunder. Ein Einstieg der schon extrem viel bietet!

 

2024 Chardonnay ; 0,75 1

Hauptsächlich Lösslehm südlich von Staufen und vom Kaiserstuhl, ein Jahr Vollhefelager im großen Holzfass. Ein nobler Chardonnay mit reifen, aber animierend fokussierten Noten.

 

2024 Chardonnay Hohlen; 0,75 1

Zunzinger Rosenberg, sehr karger Kalksteinverwitterungsboden, über 25 Jahre alte Reben. Der mineralische, gespanntere der drei. Braucht noch etwas Zeit auf der Flasche, zeigt aber enormen Charakter und Verve.

 

2024 Spätburgunder ; 0,75 1

Der Spätburgunder  – von sandigen, löss-lehmigen Böden verschiedener Rebgärten, überwiegend abgebeert mit einem kleinen Anteil Ganztrauben, 15 Monate im Holzfass. Der zugänglichste der Reihe, schon jung offen und trinkfreudig – der perfekte Einstieg in den Jahrgang.

 

2024 Spätburgunder Vulkan; 0,75 1

Von hoch gelegenen Parzellen am Kaiserstuhl, in Sasbach und Jechtingen, alle auf Vulkanverwitterungsboden. Die dunklere, würzigere Handschrift der Range.

 

2024 Spätburgunder Kalk; 0,75 1

Dieser Spätburgunder stammt von mehreren Parzellen und Lagen auf Kalkverwitterungsböden im Markgräflerland. Ein Teil der Reben ist über 40 Jahre alt, vergoren wurden die Trauben mit ca 40% ganzen Trauben, in einer offenen Maisehegärung von 18 Tagen, mit anschließendem Holzfassausbau von 15 Monaten. Klarer, geradliniger Kalk-Ausdruck mit kühlem Kern.

 

2024 Spätburgunder Bellen; 0,75 1

Dieser Spätburgunder stammt von Kalkverwitterungsböden aus Kirchhofen und Pfaffenweiler, zum Teil sehr steile, überwiegend händisch bearbeitete Lagen in Westausrichtung. Das Pflanzmaterial besteht aus frz. Rebmaterial sowie deutscher Klone. Bei der Gärung wurden 40% Ganztrauben verwendet, anfänglich für einige Tage in einer Mazeration carbonique vergoren, anschließend in einer offenen Maischegärung mit wenigen Pigeage trocken vergoren. Der Wein wurde 15 Monate in überwiegend gebrauchten französischen Fässern ausgebaut. Ein tiefer Spannungsbogen und ein perfekt definierter Gaumen.

 

2024 Spätburgunder Möhlin; 0,75

Dieser Spätburgunder stammt von teils sehr steilen, flachgründigen und kargen Kalkverwitterungsböden des Ehrenstetter Ölberges mit einer stärkeren Süd Ausrichtung als die Kanzel, von verschiedenen dt. Klonen und ein wenig Selection Massal aus dem Burgund. Bei der Gärung wurden 2/3 Ganztrauben verwendet, anfänglich für einige Tage in einer Mazeration carbonique vergoren, anschließend in einer offenen Maisehegärung mit wenigen Pigeage trocken vergoren. Der Wein wurde 15 Monate in überwiegend gebrauchten französischen Fässern ausgebaut. Hochkomplex, viel Länge und Druck – muskulös und elegant zugleich.

 

2024 Spätburgunder Hohlen; 0,75

Dieser Spätburgunder stammt von steilen, flachgründigen und kargen Kalkverwitterungsböden des Zunzinger Rosenberg mit einer Südwest Ausrichtung, von verschiedenen dt. Klonen, wobei die Hälfte der Reben über 50-60 Jahre alt ist. Bei der Gärung wurden 80% Ganztrauben verwendet, anfänglich für einige Tage in einer Mazeration carbonique vergoren, anschließend in einer offenen Maischegärung mit wenigen Pigeage trocken vergoren. Der Wein wurde 15 Monate in gebrauchten französischen Fässern ausgebaut. Der druckvollste, ungestümste Gaumen des Jahrgangs!

 

2024 Spätburgunder Kanzel 0,75L

Dieser Spätburgunder stammt von Kalkverwitterungsböden des Ehrenstetter Ölberges. Die Kanzel befindet sich auf dem alten Ölberg mit einer stärkeren Ostausrichtung als der Möhlin und direkt oberhalb einer Kalksteinklippe. Die Lage ist etwas kühler und leicht weniger sonnenexponiert, das Pflanzmaterial besteht aus frz. Rebmaterial, Selection Massale sowie ältere Reben aus dt. Klonen. Bei der Gärung wurden 50% Ganztrauben verwendet, anfänglich für einige Tage in einer Mazera­tion Carbonique vergoren, anschließend in einer offenen Maischegärung mit wenigen Pigeage tro­cken vergoren. Der Wein wurde 15 Monate in gebrauchten französischen Fässern ausgebaut.  Luftig-duftig und verführerisch zart, mit kühlendem Antrunk und langem Finish.