Dominio Del Urogallo

Klösterliche Tradition, autochtone Rebsorte, einzigartige Böden! Der aus einer Weinbaufamilie im Toro stammende Nicolas Marcos hat sich in ein kleinen Flecken Erde im Norden Spaniens - genauer in Asturien - verliebt. Eigentlich eine Region in der der Sidra, der lokale Apfelwein, vor die Theke platscht. Aber Asturien hat eine lange Weinbautradition die bis ins 9 Jahrhundert zurück reichen soll. In den Cangas de Narcea rekultiviert und kultiviert Nicolas Marcos zum Teil uralte Rebberge mit unbekannten Rebsorten wie Albarin, Mencia, Carrasquin oder Verdejo tinto. Einige seiner Reben sind so unbekannt, das selbst die Wissenschaft nicht genau sagen kann woher sie stammen. Diese Reben wurzeln an teils sehr steilen Hängen in Lehm, Schiefer und Anthrazitböden. Anthrazit ist eine Steinkohle mit hohem Kohlenstoffgehalt, ich wusste nicht das Weinberge auf diesen Böden stehen.

Es wird biodynamisch bewirtschaftet, es wird in Sommer und Winter mit 500, 501 Präparaten gearbeitet und nach dem Rebschnitt wird Baldrianextrakt gespritzt. Keine Herbizide, keine Pestizide, keine systemischen Spritzmittel. Der Kompost kommt von Schafen eines befreundetet, ebenfalls biodynamisch wirtschaftenden Bauern. Im Keller wird ohne jegliche Hilfsmittel gearbeitet; die Weine sind purer vergorener Traubensaft! Dank sehr guter pH-Werte und Säure in den Weinen ist dies möglich. Die Weine werden ebenfalls nicht filtriert. Falls sich noch jemand über die Definition eines Naturweins, vin naturel oder vinos naturales wundert - das ist sie! Täuscht euch aber nicht, es sind keine Freakweine - es sind extrem eigenständige, finessereiche und komplexe Weine. Ich freue mich euch diese wirklich außergewöhnlich Tropfen hier zugänglich zu machen!